Lexikon-Wohlfühlklima

Wohlfühlklima

Die Raumregelung hat sich rasant spezialisiert und in vielen Bereichen sensibilisiert. Während vor einigen Jahren die Raumtemperatur die wichtigste und meist alleinige Führungsgröße war, haben immer mehr Messgrößen Einzug in die moderne energieeffiziente Regelung des Raumklimas gefunden. Neben der Temperatur werden heute die Messgrößen relative Feuchte, gefühlte Temperatur und immer öfter auch die Kohlendioxidkonzentration und VOC-Belastung der Raumluft mit einbezogen. 

In vielen öffentlichen Gebäuden, privaten Wohnhäusern, Restaurants, Kinos, Produktionsräumen usw. sind inzwischen Klimaanlagen Standard. Für die Raumregelung bedeutet dies zugleich, dass Temperaturen der Zu- und Abluftkanäle mit überwacht werden müssen, um z.B. Betauungsvorgänge oder Vereisungen zu verhindern. 

Der Luftstrom von Klima- und/oder Lüftungsanlagen führt oft zu einer ungewollten und als unangenehm empfundenen Zirkulation. Dies gilt ebenso für die Strahlungswärme / Strahlungskälte von großen Fensterflächen. Neben den genannten Messgrößen rücken auch immer mehr Beleuchtungsstärke, Farbtemperatur und Geräuschbelastung in den Fokus.

Die Regelung eines Wohlfühlklimas ist sehr individuell. Für einige Messgrößen wie Temperatur und relative Feuchte lassen sich die „Wohlfühlbedingungen“ durch den Anwender schnell definieren. Ungeachtet von Empfehlungen oder Normen sind die Grenzen für zu warm, zu kalt, zu feucht, zu trocken durch die persönlichen Empfindungen schnell definiert. Bei VOC-Belastung und CO2-Konzentration zeigen Normen, was eingehalten werden sollte. Das Wohlfühlklima wird zudem auch aus energetischer Sicht betrachtet. Raumregelfunktionen können durch Anwesenheitssensoren bedarfsgerecht zugeschaltet werden.       

 

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